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Den ersten Cache finden

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Bei einem Cache handelt es sich zumeist um einen festen, wasserdicht verschließbaren Behälter, der somit den Inhalt vor Witterungs- und anderen Einflüssen schützen kann. Der Behälter selbst kann unterschiedliche Formen haben, von einer kleinen Filmdose über eine einfache Frischhaltedose aus Plastik bis hin zur Munitionskiste aus Stahl oder gar einem versteckten Tresor, dessen Kombination erst herausgefunden werden muss. Oft wird die Größe des Behälters durch den Ort des Verstecks bestimmt. Für die Cachebehälter hat sich folgende Größeneinteilung etabliert:
 

  • Nano: Winziger Cache-Behälter, Durchmesser meist unter 1 cm, der lediglich einen kleinen Zettel als Logbuch enthält. Oft magnetisch, damit er an Denkmälern oder ähnlichem unauffällig versteckt werden kann. „Nano“-Caches stellen laut geocaching.com eine Sonderform von Micro-Caches dar. Dennoch wählen manche Cache-Owner für Nanos die Größenbezeichnung „other“ und geben dann die näheren Details zur Größe in der Cache-Beschreibung an.
  • Micro oder Mini: Sehr kleine Cache-Behälter, die oft nur einen Zettel und Stift enthalten. Oft werden Filmdosen oder PET-Rohlinge („PETlinge“) verwendet.
  • Small: Kleine Behälter, die neben einem Logbuch noch Platz für kleinere Gegenstände bieten.
  • Regular bzw. Medium: Cache mittlerer Größe, der Platz für mehrere Travelbugs oder Tauschgegenstände bietet. Behälter dieser Größe können von einem Liter bis zu mehreren Litern Inhalt fassen.
  • Large: Große Behälter, die ein Maximum an Platz bieten und somit außergewöhnliche Tauschobjekte fassen können.


Bis auf die Nano-Größe können Cache-Owner die Größe ihrer Caches beim Erstellen des Listings angeben. Beim Suchen der Caches ist es hilfreich zu wissen, welche Größe der Cache hat, weil sich je nach angegebener Größe etwaige Verstecke ausschließen.

Der Cachebehälter enthält neben dem Logbuch zumeist Tauschgegenstände. Wurde ein Cache gefunden, kann der Finder einen oder mehrere der enthaltenen Gegenstände entnehmen und zum Tausch etwas anderes dafür hinterlegen. Dieser Tauschhandel (Trading) wird dann im Logbuch und auf der zugehörigen Internetseite vermerkt. Es besteht kein Zwang zum Tauschen; bei manchen Caches (beispielsweise Micro-Caches) besteht aus Platzgründen auch gar keine Möglichkeit. Allerdings gilt beim Tauschen immer der Grundsatz „Trade up, trade equal or don’t trade“; das heißt die entnommenen und eingebrachten Gegenstände sollen in einem gesunden Wertverhältnis stehen. Übersteigt der Wert der entnommenen Gegenstände die der Hinterlassenen deutlich, so wird dies als Downtrade oder Downtrading bezeichnet und ist weitgehend verpönt – im Gegensatz zu Uptrade oder Uptrading, also dem Hinterlassen eines höherwertigen Tauschobjekts. Hat man nichts Geeignetes zum Tauschen, bietet es sich an, auf einen Tausch zu verzichten. Ebenso ist es nicht sinnvoll, Lebensmittel oder beispielsweise zeitlich beschränkte Gutscheine zu hinterlassen, da manche Caches nur selten gefunden werden und Lebensmittel Tiere anziehen. Da auch Familien mit Kindern auf „Schatzsuche“ gehen, sind Gegenstände ohne Jugendfreigabe ebenfalls tabu.

Jeder Cache sollte als Grundausstattung eine Art „Gebrauchsanweisung“ (Cache Note) beinhalten, damit eventuelle Zufallsfinder wissen, worum es sich bei dem Behälter handelt und ihn somit nicht als Müll oder Bedrohung ansehen.

Medien

3 Kommentare

  • Datherine
    Datherine Freitag, 12. August 2016 03:49 Kommentar-Link

    This is what we need - an insight to make evreyone think

  • Deborah
    Deborah Mittwoch, 01. Juni 2016 10:56 Kommentar-Link

    There's certainly a lot to learn about this subject. I like all the points you've made.

  • TrevorMaks
    TrevorMaks Sonntag, 25. Mai 2014 00:04 Kommentar-Link

    Thank you for featuring the gorgeous images-- so open to a sense of reflection.

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